weiterer Deutscher Rekord bei der Diamond League in London

Zwei auf einem Streich…


Tasso Hanke am 21. Juli 2026

„Eine 9,9 von 10“, so bezeichnete Robert Farken seinen Lauf beim Diamond-League-Meeting in London am vergangenen Samstag. Der Lauf über die olympische Meile (1609 Meter) war von seinem Kontrahenten Josh Kerr als das „222“-Rennen auf allen Plattformen angekündigt worden. Auch Robert konnte sich einen der begehrten Plätze in diesem historischen Lauf sichern.

Das Rennen begann sehr schnell und lange Zeit lag man weit vor dem bestehenden Meilenweltrekord von Hicham El Guerrouj (Marokko) aus dem Jahr 1999. Dabei hatte Robert bei 200 m noch eine kleine Schrecksekunde zu überstehen, als er kurz aus dem Tritt kam, aber einen Sturz vermeiden konnte. Die Pacer machten einen super Job und hielten das Tempo hoch. Bei 850 m ging der vor ihm laufende Amerikaner Birnbaum aus dem Rennen, wodurch sich eine kleine Lücke auftat, die Robert jedoch mit viel Leidenschaft wieder zulaufen konnte. An dritter Position ging es in die letzte Runde und es sah fast so aus, als würde Robert an diesem Tag etwas Großes gelingen.

Schon beim 1500-m-Durchgang blieb er mit 3:30,09 min unter seinem alten Rekord. Auf den letzten 100 m sollte sich sein mutiges Rennen fast noch rächen, denn ihm ging der Sprit aus. Am Ende stand Platz 4 mit einem neuen deutschen Rekord von 3:46,82 Minuten sowie ein überragender 16. Platz in der ewigen Weltbestenliste. Mit zwei neuen deutschen Rekorden hat Robert seine Position in der Weltspitze gefestigt. Laut Robert hatte sich diese Leistung schon in den letzten 14 Tagen im Training angekündigt. Wir gratulieren Robert zu dieser starken Leistung und sind sehr stolz, mit Robert einen Sportler in unseren Reihen zu haben, der unseren jungen Leichtathleten Perspektiven aufzeigt.

Am kommenden Wochenende steht nun die Titelverteidigung bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid an, ehe es Anfang August zu den Europameisterschaften nach Birmingham geht.

Wir wünschen Robert alles Gute und drücken die Daumen für seine Mission „EM“.

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