Einstieg in die Hallensaison mit Deutscher Jahresbestleistung
Tasso Hanke am 22. Januar 2026
Bei den Offenen Sächsischen Hallenleichtathletikmeisterschaften im Sportforum Chemnitz, gab es wiederum viele gute und sehr gute Leistungen durch Gohliser Athleten zu bestaunen. Allen voran die 800m Leistung von Rocco Martin. Der Herbst verlief verletzungsfrei und somit konnte das Trainingspensum nochmal angepasst werden. Schon im Dezember deutete sich eine solide Leistung an. Dabei geht es für Rocco in diesem Jahr um sehr viel, nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung, ist der Verbleib in der Sportfördergruppe von oberster Priorität. Und so hatte nicht nur Rocco sich einen schnellen Einstieg vorgestellt. Mit Unterstützung seines Trainingspartners Ayoub Alduwayb der starke 400m anlief, machte sich Rocco auf den zweiten Teil der Strecke. Mit starken Durchgangszeiten über 600m lief es ganz klar auf eine Zeit unter 1:50 min hin. Bei 1:48,68 blieb die Uhr stehen, und das war gleichzeitig eine neue Deutsche Jahresbestleistung im Männerbereich.
Jetzt darf man auf die weiteren Wettkämpfe gespannt sein, schon am kommenden Wochenende wird er die 400m beim internationalen Meeting in Chemnitz laufen, ehe es dann am 7.2. in der Quarterback-Immobilien-Arena zum Highlight kommen wird.
Sein Trainingspartner Ayoub konnte sich schon am Samstag den Vizemeistertitel über 400m sichern. Mit einem starken Anfangstempo lief er neue Hallenbestleistung von 50,71 sec, hier sollte bei den nächsten Rennen die 50 sec-Marke geknackt werden.
Bei unseren Frauen konnte Antonia Lehder die Silbermedaille im Hochsprung erkämpfen.
Bei unseren U16 gab es ebenfalls viel Freude über hervorragende Leistungen. Allen voran sei hier Eric Wieber genannt. Mit 2x Vizemeistertitel und einmal 3. Platz konnte Eric zur reichlichen Medaillenausbeute beitrage.
Vor allem seine Leistungssteigerung über die 60m Hürden war schon erstaunlich und er musste sich hier nur knapp dem Sieger aus Freiberg geschlagen geben.
Über die 60m Flachstrecke gab es den gleichen Einlauf wie schon bei den Stadtmeisterschaften Anfang Dezember. Hier kam der Sieger aus Eilenburg. Aber auch im Weitsprung gab es eine neue Bestleistung für Eric mit 5,62m.
Eine weitere starke Leistung ging auf das Konto von Samuel Edao über 800m der M14. Oftmals lief er in der Vergangenheit seinen eigenen Ansprüchen hinterher, aber das, was Samuel diesmal vom Start weg machte, war schon eine neue Qualität. Am Ende steht ein guter 8. Platz, aber viel stärker ist seine neue PB von 2:25,02 min einzuschätzen. Lange Zeit führte er das Feld an, lief von der Spitze weg und konnte dann selbst in der Schlussphase im Endspurt noch einmal gegenhalten. Für unseren dritten Starter in der M 14 gab es einen 9. Platz im Kugelstoßen für Julian Schmidt.
Bei den Mädels der U16 waren es vor allem Malou Riemer und Frederike Hinze die mit ordentlichen Leistungen auf sich aufmerksam machen konnten. Malou mit übersprungenen 1,51m im Hochsprung und Platz 6 sowie Frederike mit Platz 8 konnten sich sehen lassen. Für Fredrike gab es dann nochmals Grund zur Freude, mit Erreichen des B-Endlaufs über 60m Hürden. Zusammen mit Cleo Paul und Elena Schön gab es ein solides Ergebnis in der Staffel. Für Jessika Maier gab es eine Prämiere bei LM. Zum ersten Mal ging sie dabei im MoGoNo-Dress an den Start.
Für die TG Lay/Weber war es eine Landesmeisterschaft mit Höhen und Tiefen. Einen Aufwärtstrend gibt es weiter in den Sprintdisziplinen. So kommt Michelle Rädler weiter in Schwung. Nach einigen Umstellungen im Training brauchen die Anpassungen noch etwas Zeit. Aber die Tendenz mit neuer SB von 7,71s und dem gewonnenen B-Finale zeigt in die richtige Richtung. Für Fabian Schmidt stehen am Ende 2 PBs über die 60m und 200m zu Buche. Wobei die Freude über die 200m größer war, denn auf den 60m hat er nicht alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten. Leider sehr kurzfristig gab es die Info, dass er ebenfalls im 60m-B-Finale starten darf. Mit einem Kaltstart war eine nochmalige Steigerung dann aber nicht nochmal drin.
Eine Einzelmedaille hat sich Mariella am Samstag im Weitsprung erkämpft. Mit einer soliden Serie und dem besten Sprung am Ende auf 5,52m wurde es der Bronzerang. Auf die verbesserte Form soll in den nächsten Wettkämpfen definitiv angeknüpft werden. Anknüpfen an die guten Trainingsleistungen wollte auch Anna Kasten. Sie muss jedoch eine kleine Enttäuschung verarbeiten über die 400m. Die Ansatzpunkte sind aber greifbar und können im Training weiter angegangen werden und der Knoten wird sicherlich bald platzen.
Parallel lief am Samstag noch der Speerwurf im Rahmen des Winterwurf Cups. Hier konnte sich vor allem John Rose auszeichnen. Trotz krankheitsbedingtem Ausfall im Dezember und wenig Training erzielte er eine super Weite von 48,01m und sicherte sich den Sieg in seiner Altersklasse. Das aus verkürztem Anlauf. Hier sind wir auf die MDM-Winterwurf in 2 Wochen gespannt. Ebenfalls erfolgreich am Start war Isabell Schaller. Es war der erste Wettkampf mit der Umstellung auf das neue Gewicht im Speerwurf der U20. Ergebnis war eine Steigerung auf über 35m, was die kurzfristige Norm für die MDM-Winterwurf erfüllt. Nach 4 Würfen ging es darum, eine Woche nach dem Mehrkampf, die Kräfte für die Staffel zu schonen.
Der Sonntag sollte dann 2 erfüllte Normen für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften bereithalten. Zuerst legte Fabian Fritzsche eine deutliche Steigerung seiner PB über die 60m Hürden auf die Bahn. Seine Zeit von 8,39s bedeutete seine DM-Norm direkt im Vorlauf. Das Finale hielt dann leider bereit, was Hürdenlauf auch ausmacht. Fabian kam nach einem Straucheln aus dem Rhythmus und konnte den Lauf nicht beenden.
Den Abschluss des Wettkampfes machten wieder die Staffeln. Die Jungs der MU20 starteten ohne Louis Schuster als Test. Dennoch präsentierten sich Fabian, Valentin, Fabian und Mark gut und steigerten sich in den Einzelzeiten nochmal deutlich. In Bestbesetzung soll hier eine Top 5 Platzierung in Sindelfingen angegriffen werden. Unsere WU20 musste kurzfristig einen krankheitsbedingten Ausfall auffangen. In der Besetzung Hannah, Anna, Isabell und Mariella gelang das dann mit toller Steigerung auf 1:46,10min. Eine super Teamleistung und der Lohn war auch die Norm für Sindelfingen.
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